E-Mobilität

Internationale Rallye für Elektrofahrzeuge „e-miglia“ auf der Großglockner Hochalpenstraße
      
•    Der Termin: 1. bis 5. August 2011
•    Höher hinaus: Großglockner Hochalpenstraße neu in der e-miglia Route
•    Anmeldung für jedermann offen, gültiger Führerschein und E-Mobil vorausgesetzt
•    Maximal 30 Teilnehmer bei der Gleichmäßigkeitsrallye

125 Jahre Automobil, wohin hat es geführt? Zu weltweit fast einer Milliarde Fahrzeugen, einem enormen Wirtschaftsfaktor und hoher individueller Mobilität. Doch die Fahrzeuge benötigten meist fossile Brennstoffe, der Vorrat ist nicht unerschöpflich. Ein Lösungsweg, der weltweit mit unglaublichen Summen gefördert wird, ist unbestritten die elektrische Mobilität. Nicht von heute auf morgen, aber 2020 sollen es schon eine Mio. Fahrzeuge in Deutschland sein, erklärt Angela Merkel. Noch ist Skepsis beim Autofahrer verbreitet, meist begründet durch Unwissenheit. Hier setzt die e-miglia an. Die erste internationale E-Rallye nur für Elektrofahrzeuge verfolgt auch im zweiten Jahr das Ziel, der Welt zu zeigen, wie attraktiv und leistungsstark E-Mobile schon heute sind. Der Strom kommt aus der Steckdose und diese kann aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. 

Die Premiere der e-miglia 2010 forderte den 25 teilnehmenden Fahrzeugen schon mehr ab, als viele ihnen zugetraut hatten. Hohe Pässe bei fast frostigen Temperaturen, teilweise im Dauerregen – keine Freunde der Elektrizität. Tagesreichweite von bis zum 170 km, derzeit für viele nicht mit einer „Füllung“ zu bewältigen. Doch alle haben die Strapazen überwunden und kamen ins Ziel. Klarer Sieger: die E-Mobilität. Das spornt zu höheren Zielen an. Und diese wird es vom 1. bis 5. August 2011 geben, wenn sich die e-migliaisti wieder leise und e-missionsfrei auf die Straße begeben.

Höher, das nimmt Rallyeleiter Richard Schalber wörtlich: „Der Jaufenpass mit 2094 Metern war schon ganz ordentlich, aber heuer müssen die Teilnehmer über die Großglockner Hochalpenstraße. Das sind rund 500 Höhenmeter obendrauf.“ Die Großglockner Hochalpenstraße liegt im Herzen Österreichs und des Nationalparks Hohe Tauern. Eine Region mit viel Geschichte, Tradition, Natur und Blick in die Zukunft.

Ob sich 2011 die klassischen Automobilhersteller mit ihren ersten E-Autos, die teilweise bereits in Serie produziert werden, auch einen der jetzt schon begehrten 30 Startplätze sichern, wird sich bald zeigen, denn die Anmeldung startet am 1. März 2011 auf www.e-miglia.com


Die e-miglia ist die erste internationale E-Rallye nur für elektrische Fahrzeuge. Sie wurde 2010 mit dem Ziel, der Welt die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der E-Mobilität in einem spannenden wie emotionalen Umfeld zu demonstrieren ins Leben gerufen. Die e-miglia ist eine Initiative der Rebel Gruppe und der Schalber Event GmbH.
     e-miglia, das bedeutete 2010: min. 560 km durch drei Alpenländer an vier Tagen über viele Pässe und bei jedem Wetter. Eine Aufgabe, die bis dahin noch kein E-Mobil in einem sportlichen Wettkampf zu absolvieren hatte. Vom 1. bis 5. August 2011 wird die 2. e-miglia dem offenen Teilnehmerfeld noch mehr abfordern.  Zudem bietet die e-miglia eine zukunftsorientierte Plattform für Unternehmen und Dienstleister aus allen Segmenten der E-Mobilität, um diese emotional positiv aufzuladen und leistungsstark darzustellen, so dass bei der breiten Öffentlichkeit glaubhaftes Konsuminteresse und Kaufanreiz geschaffen wird. Die e-miglia verbindet die Anmutung klassischer Gleichmäßigkeitsrallyes mit der Technologie der Zukunft.
  2009 präsentierte sich die Idee der e-miglia erstmalig auf der Friedrichshafener Messe im Rahmen der the-electric-avenue Expo, die hier ihre Premiere als weltweit erste eigenständige  Expo für nachhaltige Mobilität feierte. Sie vereint alle Aspekte, Branchen und Industriezweige der elektrischen Mobilität zu einem ganzheitlichen Konzept und ist die erste rein elektrische Fahrzeugmesse. Die tea expo ist eine Initiative und eingetragene Marke der Rebel Media Gruppe.

Video e-miglia:






Höchstgelegene E-Ladesäule auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe


Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, in 2.369 m Seehöhe, errichtete die KELAG Netz GmbH in Kooperation mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG im August 2010 die höchst gelegene E-Ladesäule der Welt.

Diese moderne Ladesäule ist mit dem für E-Fahrzeugen in Europa vorgesehenen Mennekes-Steckern ausgerüstet. Die Batterien von zwei Fahrzeugen können gleichzeitig mit je 22 kW aufgeladen werden. Damit kann ein elektrisch betriebener Mittelklassewagen in rund einer Stunde "vollgetankt" werden.

Weitere E-Ladestationen im Umfeld siehe Link: www.elektrotankstellen.net


"1. Int. Leistungsschau Elektromobilität Großglockner" am 26. August 2010
auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (pre-event am 25.8.2010)


Mitteleuropas "E-Mobility-Szene" traf sich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - hunderte Interessierte und Fachleute besuchten die "1. Int. Leistungsschau Elektromobilität am Großglockner" und überzeugten sich vom hohen Entwicklungsstand der elektrisch betriebenen Fahrzeuge.

Pre-Event am 25.8.2010
Schon der Pre-Event, bei dem Medienvertreter die Möglichkeit hatten, an Elektromobilitäts-Leistungsstests mitzumachen, war ein voller Erfolg. So starteten am 25. August 2010 nachmittags ein Konvoi mit rund 15 Elektro-Autos und kleinen Elektro-Nutzfahrzeugen zur Auffahrt von Ferleiten (Fusch) an der Großglocknerstraße auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Videos:




http://tv.oeamtc.at/themen/specials/leistungsschau-elektromobilitaet-grossglockner.html


E-Fahrzeuge im Jubiläumsjahr - entgeltfrei

Die Großglockner Hochalpenstraße ist auch "Nationalparkstraße" und will - der ökologisch sensiblen Umgebung Rechnung tragend - einen Beitrag zur positiven Bewusstseinbildung für "saubere Antriebsarten" wie Elektromobilität leisten.

Daher hat sich die Großglockner Hochalpenstraßen AG - exakt 75 Jahre nach Inbetriebnahme - entschlossen, allen Fahrzeugen mit ausschließlich Elektroantrieb für die restliche Saison 2010 kostenlose Fahrten auf der Großglockner Hochalpenstraße einzuräumen.

Ab dem Jahr 2011 gibt es für E-Fahrzeuge einen Sondertarif.